JU: Der SPD-Nachwuchs hat es nicht verstanden

JU: Der SPD-Nachwuchs hat es nicht verstanden

Die Junge Union Neuss (JU) tritt den Äußerungen der Jusos energisch entgegen, die Geldflüsse an die Internationale Schule, die angeblich von der JU gefordert wurden, ablehnen. „Der SPD-Nachwuchs hat es nicht verstanden und ist in kleinkariertem Denken verhaftet“, so JU-Vorstandsmitglied Dr. Jörg Geerlings, der sich intensiv mit der ISR befasst.


Zudem haben es die Jusos auch nicht verstanden, worum es eigentlich geht. Es seien lediglich Ausfallrisiken abzusichern, tatsächliche Geldflüsse stehen nicht zur Debatte. „Wir wollen die ISR; denn wer ‚A’ sagt, muss auch ‚B’ sagen“, so JU-Vorsitzender Jens Küsters. Die Jusos wollten offensichtlich keinen Ausbau der ISR. Rhein-Kreis und Stadt Neuss müssten beide Sicherheiten stellen, damit der Neubau zügig beginnen könne, so Küsters und Geerlings. Schließlich gewännen Stadt und Kreis beide an Attraktivität für die Wirtschaft. Die ISR finanziere sich zudem privat, wodurch keine Belastung öffentlicher Haushalte entstehe.
Auch dem Vorwurf, man tue nicht genug für die Sanierung öffentlicher Schulen traten die CDU-Nachwuchspolitiker entgegen. „Dies hat bei der CDU derzeit absolute Priorität, wie es auch auf der jüngsten Fraktionsklausurtagung allgemeiner Konsens gewesen sei“, so Küsters. Dies treffe bei der JU auf absolute Zustimmung und werde weiter eingefordert.

2005-02-12T22:02:56+00:0012. Februar 2005|