Junge Union will klares Bekenntnis für Internationale Schule durch zügigen Neubau

Junge Union will klares Bekenntnis für Internationale Schule durch zügigen Neubau

Die Junge Union (JU) war auf ihrem jüngsten „Politischen Fachgespräch“ unter der Leitung von Vorstandsmitglied Dr. Jörg Geerlings Gast bei der Internationalen Schule (ISR). Die schon seit längerem geplante Veranstaltung erhielt durch die aktuelle Diskussion um den Neubau der ISR eine besondere Spannung. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass der Einladung der JU auch verschiedene Mitglieder aus Stadtrat und Kreistag gefolgt waren.


Nach einer kurzen Einführung von Geerlings, der die rasante Entwicklung der Schule aufzeigte, referierte Thomas Uhling (ISR) und stellte zunächst die Schule vor, der sich eine Führung durch den derzeitigen Übergangsstandort am Hammfeld anschloss.
Man erinnerte sich in der darauf folgenden Diskussion an die gerade erfolgreich geschlagene Schlacht um das neue Schulgesetz, in der insbesondere die Neusser CDU-Landtagsabgeordneten für den Fortbestand der Internationalen Schulen gekämpft hatten. Eine Absage erteilte die JU den rot/grünen Plänen einer Einheitsschule. „Das ist der falsche Schluss aus dem schlechten Abschneiden NRW’s bei der PISA-Studie“, so Geerlings. Man sei für ein differenziertes Schulsystem, das durchaus gesunden Wettbewerb vertrage und dem der Leistungsgedanke nicht fremd sein dürfe.
In der sich anschließenden lebhaften Diskussion stellte die JU fest, dass man nun zügig den Neubau der ISR angehen müsse. Stadt und Rhein-Kreis Neuss müssten hierzu die notwendigen Voraussetzungen durch Stellung von Sicherheiten schaffen, damit das Projekt auf einer soliden Finanzbasis stehe. Hier sei man im Wort und in der Verantwortung, damit die geplante Realisierung noch bis Herbst 2006 zu schaffen sei.

2005-02-03T09:17:45+00:00 3. Februar 2005|