Union und FDP geben 82 Millionen Menschen Hoffnung

Union und FDP geben 82 Millionen Menschen Hoffnung

Nach einem Wahlsieg wollen Union und FDP die Lösung der Arbeitsmarkt-Probleme und die Förderung der Familien in den Mittelpunkt ihres gemeinsamen Regierungshandelns stellen. Kanzlerkandidatin Angela Merkel kündigte im Anschluss an ein Treffen der Parteispitzen am Donnerstag in Berlin „schnelle, zügige und sachorientierte Koalitionsverhandlungen“ an. „Das Zaudern hört mit Union und FDP auf“, unterstrich Angela Merkel.


„Union und FDP stehen für Aufbruch und Zukunft“.
Union und FDP seien „entschlossen, geschlossen und willens, schnell die Verhältnisse in Deutschland zu verändern“, betonte die Kanzlerkandidatin. Nach sieben Jahren Rot-Grün sei die Situation für die Menschen im Lande „desaströs“. Deshalb sei es notwendig, ihnen in den kommenden Jahren wieder Zuversicht zu vermitteln. Dazu seien Unions und FDP mit ihrer Programmatik bestens gerüstet. Merkel unterstrich, dass Deutschland seine Probleme mit einer vernünftigen Politik lösen könne. Dies zeige die „Gemeinsame Erklärung“, mit der die Parteivorsitzenden den Menschen ein Angebot für die Zukunft machen wollten. „Was wir gestern bei den Sozialdemokraten erlebt haben, war Vergangenheit“. Indem Union und FDP für „Aufbruch und Zukunft“ stünden, würden sie 82 Millionen Menschen in Deutschland Hoffnung geben.
Stoiber: „Klares Signal für den Aufschwung in Deutschland“
Der CSU-Vorsitzende Edmund Stoiber betonte, die „einzig zuverlässige Alternative zu Rot-Grün sei Schwarz-Gelb“. Nur dieses Bündnis garantiere den Wählern nach dem 18. September eine handlungsfähige Regierung. Zugleich machte der Ministerpräsident deutlich, dass die Bürgerinnen und Bürger bei SPD, Grünen und PDS nicht wüssten, welche Koalition sie mit ihrer Stimme wählten. In diesem Zusammenhang verwies der CSU-Chef darauf, dass die Union mit der FDP „die größte inhaltliche Schnittmenge unter allen Parteien habe“.
Westerwelle: „Nur Schwarz-Gelb kann eine linke Mehrheit verhindern“
Der FDP-Vorsitzende Guido Westerwelle unterstrich, „Deutschland braucht den Politikwechsel und gemeinsam werden wir ihn schaffen“. Bereits in den letzten Jahren habe die FDP gut mit der Union zusammengearbeitet, wie zuletzt die Wahl Horst Köhlers in der Bundesversammlung gezeigt habe. Nur eine schwarz-gelbe Koalition könne „eine linke Mehrheit verhindern“, betonte der FDP-Chef. Gemeinsam würden Union und FDP Deutschland besser regieren als dies in den letzten sieben Jahren der Fall gewesen sei.
Wegen des Hochwassers in Bayern hatten Union und FDP den für vergangenen Mittwoch in Berlin geplanten Gipfel verschoben. An dem Treffen waren für die CDU neben der Partei- und Fraktionsvorsitzenden Angela Merkel Generalsekretär Volker Kauder und der hessische Ministerpräsident Roland Koch dabei. Die CSU wurde von ihrem Vorsitzenden Edmund Stoiber, dem Vorsitzenden der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, Michael Glos und Generalsekretär Markus Söder vertreten. Für die FDP waren Parteichef Guido Westerwelle, der Vorsitzende der FDP-Bundestagsfraktion, Wolfgang Gerhardt und Generalsekretär Dirk Niebel gekommen.

2005-09-03T19:13:50+00:003. September 2005|