Handschrift der Union im „Bündnis für Erziehung“

Handschrift der Union im „Bündnis für Erziehung“

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen hat mit dem „Bündnis für Erziehung“ und dem Ziel, Standards für die Erziehung von Kindern mit den beiden großen christlichen Kirchen zu entwickeln, einen sehr wichtigen ersten Schritt getan. Mit dem „Bündnis für Erziehung“ wird zudem die Handschrift der Unionsparteien als Volkspartei mit einem christlichen Menschenbild in der Arbeit der großen Koalition deutlich erkennbar.


Erziehung und Bildung müssen auf die Bejahung des demokratischen und sozialen Rechtstaates und die im Grundgesetz verankerte Wertordnung zielen. Die Werteordnung des Grundgesetzes hat ihr Fundament auch im christlichen Menschenbild. Gerade in Zeiten der Globalisierung müssen wir unseren Kindern wieder vermehrt die wichtigen christlichen Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens wie Gemeinsinn, Solidarität, Toleranz, Wahrhaftigkeit und Nächstenliebe vermitteln. Im Übrigen hat die Bundesfamilienministerin angekündigt, im Verlauf des Jahres auch die anderen Religionsgemeinschaften in das Bündnis mit einzubeziehen.
Die CDU bekennt sich klar zum christlichen Bild vom Menschen. Dass dies keine Selbstverständlichkeit ist, zeigen die unterschiedlichen Reaktionen auf das „Bündnis für Erziehung“. Die CDU wird auch in Zukunft offensiv zeigen, was das christliche Menschenbild für die verschiedenen Politikbereiche bedeutet – von der Außenpolitik über die Wirtschaftspolitik bis zur Familienpolitik.

2006-04-22T20:51:50+00:00 22. April 2006|