Erlebtes Europa im Haus Katz

Erlebtes Europa im Haus Katz

Jüchen (lina) Zu einer außergewöhnlichen Ratssitzung trafen sich am Wochenende fünfzig europäische Kommunalpolitiker im Sitzungssaal von Haus Katz. Die Jüchener Ratsmitglieder tagten zwei Stunden lang mit ihren Amtskollegen aus der Partnerstadt Leers. Thema der internationalen Ratssitzung: der europäische Verfassungsvertrag und seine Konsequenzen.
Eine auf den ersten Blick trockene Materie, aber: Derart engagiert diskutierten die Lokalpolitiker, dass Bürgermeisterin Margarete Kranz die zweisprachige Debatte zu fortgeschrittener Stunde beenden musste.
„Es war auch definitiv keine Eisbrecher-Frage notwendig“, resümierte die Bürgermeisterin zufrieden. „Man hat gemerkt, wie groß das Interesse aller Beteiligten an diesem Thema war.“
Sprachliche Barrieren jedenfalls gab es in Jüchen keine: Erstmals gewährleisteten Simultanübersetzer eine reibungslose Debatte. „Das hat sich absolut bewährt“, so die Bürgermeisterin.
Dr. Jörg Geerlings, Jurist und Vorsitzender der Neusser CDU, referierte zum Europäischen Verfassungsvertrag. „Keine Frage: Das europäische Modell ist auch ein Erfolgsmodell“, so der Experte.
Quelle: NGZ vom 8.5.2006


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2006-05-07T23:00:31+00:00 7. Mai 2006|