CDU verstärkt Engagement beim Verbraucherschutz

03.07.2007

Mit einer konstituierenden Sitzung hat die Arbeitsgruppe „Verbraucherpolitik“ in der CDU Ihre Arbeit aufgenommen. Im Mittelpunkt der Arbeit stehen die Rolle der Verbraucher, ihre Rechte und Interessen, sowie die Schaffung fairer Marktbedingungen für die Verbraucher. Den Vorsitz der Arbeitsgruppe übernahm Julia Klöckner, MdB. Die Arbeitsgruppe gehört zu der Kommission „Bewahrung der Schöpfung“, die von Hamburgs Erstem Bürgermeister Ole von Beust geleitet wird.

Klöckner machte deutlich, dass das Leitbild der CDU der mündige und informierte Verbraucher sei. „Verbraucher sind nicht Opfer oder nur Beifahrer der Globalisierung, sondern ihre wesentlichen Gestalter“, so die Kommissionsvorsitzende.
Das Arbeitsprogramm des Gremiums umfasst zum einen die Klärung der Frage, was Verbraucher benötigen, um ihre Interessen und Rechte auf den zunehmend komplexeren und internationalen Märkten durchzusetzen. Julia Klöckner verwies dabei auf konkrete Themen wie Verbraucherbildung in Schulen und durch die Medien, Anforderungen an eine klare Produktkennzeichnung und die Ausgestaltung international gültiger Gütesiegel. Ebenso wird es um den Beitrag und die bestmögliche Organisation der Verbrauchervertretungen gehen.
Zweite Säule des Arbeitsprogramms ist die Schaffung fairer Bedingungen für die Verbraucher auf allen Märkten. „Gesetzlicher Handlungsbedarf“ besteht nach Meinung Klöckners „insbesondere in der Ausformung des digitalen Datenschutzes, sowie der Schaffung von Rechtssicherheit beim grenzüberschreitenden Internethandel.“
Mit der Konstituierung eines Gremiums zur Verbraucherpolitik verstärkt die CDU Deutschlands eine Woche vor dem Ersten Deutschen Verbrauchertag 2007 ihr Engagement auf dem Feld des Verbraucherschutzes. In ihrer Arbeit wird die Arbeitsgruppe sich intensiv mit Wirtschaft, Verbraucherverbänden und Wissenschaft austauschen. Die Vorlage der neuen Verbraucherstrategie ist für die erste Jahreshälfte 2008 geplant.

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