Jecker Frohsinn im Wilden Westen

Jecker Frohsinn im Wilden Westen

Von Ellen Schröder (WZ)
Nüsser Ovend: Die Mischung bei der 80. Auflage der BKG-Veranstaltung in der Stadthalle stimmte.
Neuss. Altweiber rückt näher, die Stimmung unter den Neusser Narren steigt. Mit dem traditionellen Nüsser Ovend in der Stadthalle setzten die Jecken am Samstagabend zum großen Endspurt an. Blendend amüsierten sich die Gäste, die sich getreu dem Motto „Spell mech dat Leed vom Ovend“ überwiegend als Cowgirl, Mexikaner oder Häuptling in Schale geworfen hatten.
Ein „bisschen Herzklabaster“ hatte BKG-Präsident Christian Henke im Vorfeld schon, wie er zugab. Hatte doch Sitzungspräsident Hans Rütten vier Wochen vor der 80.Auflage der Veranstaltung seine Teilnahme kurzfristig absagen müssen.


Eine Geschäftsreise nach Südafrika ließ sich nicht verschieben. Kurzerhand sprang Altmeister Ernst Freistühler ein. Den fünfstündigen Sitzungsmarathon ohne Pause brachte er mit Bravour hinter sich. Die Pause als Sitzungspräsident schien ihm nichts ausgemacht zu haben. Kurz, launig und unaufdringlich führte er in der nicht ganz ausverkauften Stadthalle durch den Abend. Im nächsten Jahr will Hans Rütten wieder die Leitung übernehmen.
Narren schunkeln mit Fanfares, Take Datt und Peter Horn
Die Mitglieder der Heimat- und Brauchtumsgruppe der Heimatfreunde (BKG) saßen auf der Bühne als Indianer und Sheriff (Jörg Geerlings) vor einem aufwändig gestalteten Saloon. Carsten Dorweiler und Herbert Walther ließen sich vom Motto Wilder Westen eindrucksvoll inspirieren.
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Quelle: Westdeutsche Zeitung v. 28.1.2008

2008-01-28T18:52:29+00:00 28. Januar 2008|