Arbeit der Polizei wird gestärkt: Der Regierungswechsel wirkt

Arbeit der Polizei wird gestärkt: Der Regierungswechsel wirkt

Das nordrhein-westfälische Innenministerium hat gestern die Personalverteilung für die 50 Polizeibehörden des Landes Nordrhein-Westfalen festgelegt. Die Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss bekommt in diesem Jahr einen deutlichen Stellenzuwachs von insgesamt sieben neuen Stellen. Dabei wird zwischen Stellen für Beamte und für Angestellte unterschieden.

Bei den Beamtenstellen macht die Behörde ein Minus von zwei Stellen. Hier wirken noch die geringen Einstellungszahlen der vergangenen Jahre nach. Im Jahr 2015 wurden nur 1.891 Einstellungen in ganz Nordrhein-Westfalen vorgenommen, von denen ca. 1.650 am 1. September ihr Studium beenden und zu den Kreispolizeibehörden versetzt werden. Das reicht jedoch nicht, um die in Essen und Bochum vorgesehenen neuen Stellen für neue Einsatzzüge und die Personalabgänge zu kompensieren. Die von der NRW-Koalition bereits im letzten Jahr vorgenommene Erhöhung der Einstellungszahl von 2.300 wirkt sich erst im Jahr 2020 aus.

Anders sieht es bei den Angestellten aus. Dank der Entscheidung der neuen NRW-Koalition ab 2018 jedes Jahr 500 neue Stellen für Angestellte, sog. Polizeiverwaltungsassistenten, zu schaffen, steigt die Anzahl dieser Stellen für den Rhein-Kreis Neuss um knapp mehr als neun Stellen.

Zu der Personalentwicklung erklären die Landtagsabgeordneten für den Rhein-Kreis Neuss Dr. Jörg Geerlings und Heike Troles:

„Der Regierungswechsel wirkt. Es ist erfreulich, dass unsere Polizei am 1. September insgesamt mehr Personalstellen bekommt. Leider wirken bei den Stellen für Beamte noch bis einschließlich 2019 die geringen Einstellungszahlen der rot-grünen Vorgängerregierung nach. Deshalb war es uns wichtig, diese dreijährige Durststrecke durch die hohen Einstellungszahlen von neuen Angestellten, die unsere Polizisten von administrativen Aufgaben entlasten und teilweise Aufgaben übernehmen sollen, zu kompensieren. Mit dem erneuten Stellenzuwachs wird es eine weitere Entlastung für andere Beschäftigte unserer Kreispolizeibehörde geben.“