Geerlings‘ Zuhörtour in Hoisten – Bürger empört über Verschleppung des Baus der Feuerwache Süd

Gemeinsam mit dem örtlichen Stadtverordneten Karl Heinz Baum und dem Kreistagabgeordneten Volker Bäumken besuchte der Neusser Landtagsabgeordnete Dr. Jörg Geerlings (alle CDU) im Rahmen seiner Zuhörtour Hoisten, um gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zu diskutieren, was ihnen unter den Nägeln brennt.

Von diesem Angebot machten viele Hoistener Gebrauch. Fast 50 Interessierte folgten der Einladung und diskutierten lebendig über Landespolitik und kommunale Themen. Karl Heinz Baum, der direkt aus der Sitzung des Hauptausschusses der Stadt in die Gaststätte „Op de Eck“ geeilt kam, brachte ganz aktuelle Neuigkeiten mit. Die Neusser Stadtverwaltung unter der Führung des SPD-Bürgermeisters Breuer hatte dem Ausschuss mitgeteilt, dass mit dem Bau der neuen Feuerwache in Hoisten erst 2024 zu rechnen sei. „Es ist nicht tragbar, dass sich die Planungen für die im Neusser Süden so dringend benötigte Feuerwache noch Jahre hinziehen sollen. Offene Fragen hätten längst geklärt sein müssen“, ärgert sich Karl Heinz Baum über die massive Verzögerung zum Nachteil der Bevölkerung. Geerlings: „Das wird ja ähnlich peinlich wie der Bau des Berliner Flughafens. Das kann man der Feuerwehr und dem Neusser Süden nicht zumuten.“ Der Beschluss zum Bau stammt aus dem Jahr 2015, insgesamt wären dann neun Jahre ins Land gezogen.

In Zusammenhang mit dem geplanten Neubaugebiet an der Schluchenhausstraße mit 45 Wohneinheiten und einer Kindertagesstätte sowie der neuen Feuerwache in Hoisten ist die Verkehrsplanung vor Ort von großer Bedeutung. „Die Sorgen der Bürgerinnen und Bürger über die zu erwartende zusätzliche Verkehrsbelastung, insbesondere auf der Schluchenhaus- und der Hochstadenstraße, müssen wir sehr ernst nehmen. Die Hoistener müssen in die Verkehrsplanung eng eingebunden werden – schließlich sind sie die Experten vor Ort“, fassen Geerlings und Baum die Diskussion um die Überlegungen der Anbindung der Baumaßnahmen an die Hochstadenstraße zusammen. „Bevor die ersten Bagger anrollen, müssen die Fragen der Verkehrsführung gelöst sein“, so die beiden. Derzeit wird ein Kreisverkehr am Ortseingang von Hoisten auf der Hochstadenstraße favorisiert, der die Zufahrt für Feuerwache und Wohngebiet regeln soll. Damit der über den Kreisverkehr neu angebundene Verkehr die problematische Verkehrssituation in der Ortsdurchfahrt nicht noch weiter verschärft, muss die Verkehrsführung an anderer Stelle, zum Beispiel über optimierte Ampelschaltungen, verbessert werden. Zeitgleich mit dem Kreisverkehr wird nach aktuellem Planungsstand der Ausbau des Radwegs auf der L 142 im Bereich Hoisten ab 2022 realisiert.

„Wir haben darüber hinaus aber auch zahlreiche Impulse aus anderen Themenfeldern erhalten, die wir in unsere Arbeit aufnehmen werden. Aktuelle Themen, wie Innere Sicherheit und Bildung beschäftigen die Hoistener ebenso wie Fragestellungen rund um die Zukunft der Mobilität“, zieht Geerlings gemeinsam mit Baum und Bäumken am Ende der Diskussion das Fazit.

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