Marie-Curie-Gymnasium ist jetzt Europaschule

Das Neusser Marie-Curie-Gymnasium darf sich jetzt offiziell Europaschule nennen. Am Montag hat der nordrhein-westfälische Europaminister Stephan Holthoff-Pförtner das Zertifikat der Landesregierung überreicht. Den Rahmen dafür bot die Jahrestagung der Europaschulen in Nordrhein-Westfalen im Landtag.

Zu den ersten Gratulanten zählten der Neusser Landtagsabgeordnete Dr. Jörg Geerlings und das Schulausschussmitglied Thomas Kaumanns. Geerlings: „Ich freue mich, dass unser Marie-Curie-Gymnasium zu den 12 neuen Europaschulen gehört. Das ist der Lohn für gute Arbeit im Sinne des europäischen Zusammenwachsens.“ Schon seit vielen Jahren hat die Schule einen bilingualen Zweig und bietet Fachunterricht auf Englisch und Deutsch an.

Europaschulen zeichnen sich durch ein erweitertes Fremdsprachenangebot und die vertiefte Vermittlung europaorientierter Kenntnisse aus. Durch Austauschprogramme mit europäischen Partnern und vielfach auch durch die Vermittlung von Berufspraktika im europäischen Ausland fördern sie die interkulturellen Kompetenzen ihrer Schülerinnen und Schüler. Insgesamt gibt es in Nordrhein-Westfalen 227 Europaschulen; in Neuss sind es zwei neben dem Marie-Curie-Gymnasium noch das Berufskolleg an der Weingartstraße.

Das Zertifikat wird den Schulen für fünf Jahre verliehen. Danach müssen die Schulen ihr Europakonzept erneut bewerten lassen, um die Auszeichnung zu behalten.

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