Förderzusage für Neusser Radschnellweg

16.02.2024

Die Stadt Neuss kann sich erneut über eine Förderzusage des Landes freuen: Jetzt steht fest, dass gut 1,5 Millionen Euro für den zweiten Bauabschnitt des Radschnellweges nach Neuss fließen. Den Löwenanteil in Höhe von rund 1,2 Millionen bezahlt der Bund, 320.000 Euro gibt das Land dazu.

Der Radschnellweg soll am Neusser Markt starten. Von dort geht es über Hammer Landstraße, Langemarckstraße und Stresemannallee zur Kardinal-Frings-Brücke. Auf der anderen Seite führt der Weg über Düsseldorf bis nach Langenfeld und Monheim. Die „Fahrrad-Autobahn“ soll vier Meter breit sein und Platz für Radfahrer in beide Richtungen bieten. Während an der Hammer Landstraße bereits deutlich sichtbar gearbeitet wird, rückt nun auch der Bau des zweiten Abschnitts näher.

Dazu erklärt der Neusser Landtagsabgeordnete Jörg Geerlings (CDU): „Rad- und Fußverkehr sind wichtige Säulen für eine nachhaltige und umweltgerechte Mobilität. Deshalb fördert das Land zahlreiche Bauprojekte. Ich bin froh und dankbar, dass auch wir in Neuss davon profitieren.“

Übrigens: Auch der Rhein-Kreis Neuss erhält Geld aus dem Programm, und zwar rund 220.000 Euro, die für Projekte der Öffentlichkeitsarbeit vorgesehen sind.

Hintergrund:

Mit dem Nahmobilitätsprogramm für Nordrhein-Westfalen will das Umwelt- und Verkehrsministerium den Fuß- und Radverkehr unterstützen und stellt nun 73,7 Millionen Euro für 230 neue Maßnahmen bereit. In der zweiten Jahreshälfte ist ein weiterer Teil des Programms vorgesehen.

Es gewährt Zuwendungen für Investitionen und Planungen, Service sowie Kommunikation und Informationen zur Verbesserung des Radverkehrs und anderer Formen der Nahmobilität. Konkret sind das etwa: Fußverkehrsanlagen, Radverkehrsanlagen, Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Verkehrsraum sowie Öffentlichkeitsarbeit und Modal-Split-Erhebungen.

#neussbewegt

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