Jörg Geerlings besucht DLRG am Rhein: Gute Rahmenbedingungen für die Wasserrettung sichern

21. August 2026

Im Rahmen seiner Sommertour besuchte der Neusser Landtagsabgeordnete Dr. Jörg Geerlings (CDU) die DLRG-Wasserrettung am Rhein (Sporthafen). Gemeinsam mit dem Einsatzleiter Thomas Tscheuschner, dem Vorsitzenden Lutz Seebert und einem größeren Team der ehrenamtlichen Einsatzkräfte informierte er sich über die aktuelle Situation der Wasserrettung, die Herausforderungen durch den niedrigen Rheinwasserstand sowie die Rahmenbedingungen für Ausbildung und Ehrenamt.

„Gut, dass wir so energisch auf die dringend notwendige Ausbaggerung des Sporthafens gedrungen haben. Sonst wären u.a. die DLRG-Boote bei dem aktuell niedrigen Wasserstand nicht in der Lage, von dort Einsätze zu fahren.“, so Geerlings, der auch als Sportausschussvorsitzender mit dem Thema befasst war. Hintergrund: Die Realisierung der Entschlammung durch die Stadt Neuss wurde immer wieder verschoben und konnte endlich in den vergangenen Monaten realisiert werden. Insgesamt wurden 16 000 Tonnen Schlamm und Schlick ausgehoben. 

Die DLRG (Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft) Ortsgruppe Neuss ist am Rhein in einem großen Einsatzgebiet rund um die Uhr im Einsatz und wird ehrenamtlich getragen. Für ihre Einsätze steht unter anderem ein Einsatzfahrzeug mit Funk- und Kochmöglichkeiten zur Verfügung. Die Einsatzkräfte müssen dabei auf wechselnde Bedingungen am Rhein reagieren. Mit einem Echolot wird während der Einsätze die Wassertiefe am Boot kontrolliert.

„Die Wasserrettung am Rhein ist eine anspruchsvolle Aufgabe, bei der es auf Erfahrung, Ausbildung und eine funktionierende Ausrüstung ankommt. Die ehrenamtlichen Einsatzkräfte stehen rund um die Uhr bereit, um Menschen in Not zu helfen. Dieses Engagement verdient unsere Unterstützung“, betonte Jörg Geerlings.

Ein weiterer Schwerpunkt des Gesprächs war die Schwimm- und Rettungsschwimmausbildung. Thomas Tscheuschner, Leiter Einsatz der DLRG, machte deutlich: „Für unsere Einsatzfähigkeit ist eine kontinuierliche Ausbildung entscheidend. Wir brauchen ausreichend Wasserzeiten, damit wir Rettungsschwimmer, Taucher und weitere Einsatzkräfte ausbilden und unseren Nachwuchs gewinnen können.“

Für den Landtagsabgeordneten, der Mitglied des Innenausschusses mit Minister Herbert Reul ist, gehören insbesondere die Sicherung geeigneter Ausbildungsstätten, bessere Rahmenbedingungen für die Nachwuchsgewinnung sowie die dauerhafte Einsatzfähigkeit der Infrastruktur am Rhein zur ständigen Aufgabe.

„Wasserrettung ist Bevölkerungsschutz ganz praktisch. Damit die Helferinnen und Helfer im entscheidenden Moment einsatzbereit sind, müssen Ausbildung, Ausrüstung und Infrastruktur zusammenspielen. Dafür brauchen die Ehrenamtlichen verlässliche Rahmenbedingungen“, sagte Geerlings. Abschließend fuhr Geerlings mit einem Einsatzboot auf dem Rhein mit. Bei dieser Fahrt wurde eine große Menge Müll geborgen, der achtlos in der Rhein geschmissen wurde.