22 Millionen Euro für die energetische Optimierung des Amtsgerichts Neuss

16. September 2026

Das Land Nordrhein-Westfalen plant eine umfassende energetische Optimierung des Amtsgerichts Neuss. Rund 22 Millionen Euro sind dafür im neuen Sanierungsprogramm für landeseigene Gebäude vorgesehen.

Der Neusser Landtagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende des Rechtsausschusses, Dr. Jörg Geerlings (CDU), begrüßt die Investition: „Das sind gute Nachrichten für Neuss und vor allem für die Menschen, die täglich in unserem Amtsgericht arbeiten“, erklärt Geerlings. „Mit rund 22 Millionen Euro investiert das Land eine erhebliche Summe in den Standort. Wir verbessern damit die energetische Qualität des Gebäudes, sichern die Immobilie langfristig und schaffen zugleich bessere Rahmenbedingungen für die Beschäftigten.“

Geerlings beschäftigt sich als stellvertretender Vorsitzender des Rechtsausschusses und Justiziar der CDU-Landtagsfraktion seit vielen Jahren intensiv mit der Justizpolitik des Landes. Gute Arbeitsbedingungen seien dabei ein wichtiger Baustein für eine leistungsfähige Justiz: „Richterinnen und Richter, Staatsanwälte, Rechtspfleger, Justizbeschäftigte und viele weitere Mitarbeiter sorgen jeden Tag dafür, dass unser Rechtsstaat funktioniert. Dazu gehören neben einer guten personellen Ausstattung auch vernünftige Gebäude und moderne Arbeitsplätze.“

Die geplante Sanierung des Amtsgerichts ist Teil eines großen Investitionsprogramms des Landes. In den kommenden fünf Jahren investiert Nordrhein-Westfalen rund eine Milliarde Euro in die Sanierung landeseigener Gebäude. Mehr als 60 Liegenschaften – darunter Gerichte, Polizeidienststellen, Finanzämter und weitere Landeseinrichtungen – sollen energetisch, baulich und technisch modernisiert werden. 400 Millionen Euro stammen aus dem Nordrhein-Westfalen-Plan, weitere rund 600 Millionen Euro investiert der Bau- und Liegenschaftsbetrieb NRW (BLB NRW) über sein Klimaprogramm.

Mit dem Programm verfolgt das Land das Ziel, Klimaschutz, den langfristigen Erhalt seiner Immobilien und bessere Arbeitsbedingungen miteinander zu verbinden. Nordrhein-Westfalen will bis 2045 klimaneutral werden. Die Modernisierung des landeseigenen Gebäudebestandes ist dafür ein wichtiger Baustein.