Luftqualität in Neuss – Keine Entwarnung für unsere Stadt

Die neusten Zahlen über die Luftqualität zeichnen leider ein ambivalentes Bild von Neuss. Während an der Friedrichstraße im Jahr 2018 endlich der Grenzwert von 40 µg/m³ Stickstoffdioxid im Jahresmittel erstmals eingehalten werden konnte, blieb die Belastung an der Batteriestraße mit 45 µg/m³ im Vergleich zum Vorjahr gleich hoch, während die Belastung an der Krefelder Straße gar wieder auf 44 µg/m³ anstieg.

Seit dem die Stadt 2010 mit ihrem ersten Luftreinhalteplan zum Ziel gesetzt hatte, die Luftqualität zu steigern, konnte die Stickstoffdioxidbelastung erheblich gesenkt werden. Gleichzeitig muss festgestellt werden, dass dieser Trend seit mehreren Jahren einer Stagnation gewichen ist. Denn zwischen 2015 und 2018 konnte die Durchschnittsbelastung in Neuss nicht weiter verringert werden.

„Wir bewegen uns eher auf der Stelle und nicht vorwärts, darüber darf die erstmalige Einhaltung des Grenzwertes an der Friedrichstraße nicht hinwegtäuschen. Alles andere als eine Jubelmeldung für den Bürgermeister“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der CDU-Fraktion, Stefan Crefeld.

„Wenngleich Fahrverbote bei den eher geringen Überschreitungen zurzeit nicht zu befürchten sind, drohen sie uns weiterhin. Die Verwaltung muss schnellstmöglich die vielen angekündigten Maßnahmen umsetzen, wie es die Stadtwerke bereits vormachen, und weitere Überlegungen anstellen, um wieder an den positiven Trend von 2010 bis 2015 anknüpfen zu können. Die Grenzwerte müssen an allen drei Messstellen eingehalten werden. Vorher dürfen wir uns nicht zufrieden geben“, ergänzt Dr. Jörg Geerlings, der seit Jahren gegen die drohenden Diesel-Fahrverbote kämpft. Als Landtagsabgeordneter steht er im engen Kontakt mit der verantwortlichen Bezirksregierung und unterstützt den landesweiten Kampf der CDU gegen Fahrverbote in NRW.

 

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