Kraftwerkserneuerung konsequent umsetzen!

23.03.2011

Gemeinsam mit ihren CDU-Fraktionskollegen der Arbeitskreise für Wirtschaft, Mittelstand und Energie sowie Klimaschutz, Umwelt und Naturschutz besuchten heute die drei Landtagsabgeordneten aus dem Rhein-Kreis Neuss, Dr. Jörg Geerlings, Lutz Lienenkämper und Wiljo Wimmer, das RWE Informationszentrum des Tagebaus Garzweiler.

Dr. Ing. Lars Kulik, Leiter Braunkohleplanung und -genehmigung bei der RWE Power AG, erläuterte Daten und Fakten zum Rheinischen Braunkohlerevier und diskutierte mit den Landtagsabgeordneten Perspektiven der Energiepolitik in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus in der Bundesrepublik.
Die dramatischen Ereignisse im japanischen Kraftwerkspark Fukushima, so die Politiker, erforderten auch auf Landesebene ein Überdenken bisheriger energiepolitischer Positionen. Es müsse ein gesellschaftlicher Konsens darüber angestrebt werden, wie man schneller als bisher geplant aus der friedlichen Nutzung der Kernenergie aussteigen und gleichzeitig saubere, sichere und bezahlbare Energie für die Bürgerinnen und Bürger produzieren könne.
„Wer in einer solchen Situation jedoch wie die Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen moderne Kohlekraftwerke wie etwa in Datteln zu verhindern versucht, der ist energiepolitisch ganz klar auf dem Holzweg“, betonten Dr. Jörg Geerlings, Lutz Lienenkämper und Wiljo Wimmer. Je schneller Anlagen wie in Neurath und Datteln ans Netz gingen, umso umweltfreundlicher und effizienter könnte hier Strom erzeugt werden.

Daher erneuerten und bekräftigten die drei CDU-Abgeordneten aus dem Rhein-Kreis Neuss die Forderung der CDU-Fraktion im Landtag, das Kraftwerkserneuerungsprogramm zügig und konsequent umzusetzen: „Nordrhein-Westfalen hat als größter Energieproduzent und
-verbraucher innerhalb Deutschlands eine besondere Verantwortung wahrzunehmen. Dies gilt für die Versorgungssicherheit wie auch für den Klimaschutz.“
Wie Wiljo Wimmer am Rande der Gespräche von Dr. Kulik erfuhr, bleibt der Standort Frimmersdorf auch nach Abschaltung der alten 150 MW-Blöcke aus Sicht von RWE ein interessanter Kraftwerksstandort, den man perspektivisch nicht aufgeben wolle. Allerdings sind die nächsten Investitionsprojekte im Bereich Kraftwerksbau für den Standort Niederaußem geplant.

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